Fortschritte bei unserem Projekt in Bubisa

Mein erster Besuch in Bubisa an 4. Mai 2021

Es ist heiß und sehr windig in der Wüste Nordkenias. Seit zwei Jahren kein Regen in der Region. Wir werden von Joseph, dem „Chief“ des Ortes zu einen Platz abseits der typischen Hütten geführt. Hier werden die Kadaver verendeter Ziegen gesammelt. Ein trauriger Anblick. Solche Sammelplätze gibt es hier in Bubisa derzeit leider sehr viele.

Dabei leben 90% der Bevölkerung ausschließlich von Verkauf ihrer Tiere. Entsprechend schlecht geht es den Menschen hier in der Gegend. Das hören wir in einem stundenlangen Treffen im Schatten der Bäume Bewohnern den Bewohnern des Ortes immer und immer wieder.  Mir wird noch einmal klar, dass es nur eine Lösung für Bubisa gibt: Wasser. Sauberer Trinkwasser!
Zufall, dass genau zum Zeitpunkt unseres Besuches die Bauteile für den 12m hohen Wasserturm mit einem LKW aus Mombasa angeliefert werden. Das Fundament direkt neben dem Ende 2020 entstandenen Bohrloch ist bereits fertig. Bubisa heißt in der Sprache der hier lebenden Gabra so viel wie „Strammer Wind“ – entsprechend stabil muss alles gebaut werden.

Es wird noch zwei Monate dauern, bis die Entsalzunganlage aus Deutschland hier ankommt – die Vorfreude der Menschen ist greifbar.

Danke Euch allen fürs Mitmachen beim diesjährigen Bürostadtlauf. Jeder Euro zählt und kommt garantiert in Bubisa an.

Euer Fokko Doyen

 

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